Besucherlisten zur Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten

Dürfen Unternehmen Besucherlisten führen, um die Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten zu ermöglichen oder Besucher nachträglich über Infektionen zu benachrichtigen?

Zur Nachverfolgung von Infektionsketten in Unternehmen und für die Benachrichtigung von Besuchern oder sonstigen Betriebsfremden über nach dem Besuch bekannt gewordene Infektionen (z.B. von internen Kontaktpersonen) bietet sich die Einführung einer Besucherliste an. In der praktischen Umsetzung gibt es unterschiedliche Ansätze wie Papierlisten, Tablets, Terminals, etc. Praktisch und ohne großen Aufwand umsetzbar sind Papierlisten (auch für diese gilt die DSGVO!).

Die Datenverarbeitung im Zusammenhang mit Besucherlisten lässt sich regelmäßig mit dem Hausrecht i. V. m. überwiegenden berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO) rechtfertigen, sofern auch die sonstigen datenschutzrechtlichen Anforderungen eingehalten werden, nämlich u.a.:

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