Kann der Auftraggeber Vertragsstrafe bzw. Verzugsschäden geltend machen?

1. Die Geltendmachung von Ansprüchen des Auftraggebers auf Vertragsstrafe und Verzugsschäden ist hinsichtlich der ursprünglich vereinbarten Termine ausgeschlossen, wenn die hier dargestellten Voraussetzungen vorliegen.
 
2. Ob sich die vereinbarten Vertragsfristen automatisch an die veränderten Umstände anpassen und damit die angepassten Fristen/Termine ohne weiteres vertragsstrafenbewehrt sind, ist insbesondere von dem geschlossenen Vertrag abhängig und damit eine Frage des Einzelfalles. Jedenfalls ist es aus Sicht beider Parteien ratsam, über eine Neufestlegung der Termine und die weiteren, störungsbedingten Änderungen zu verhandeln.

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