Kritische Infrastruktur - was ist das?

Kritische Infrastrukturen werden vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) als

„Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren  Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der  öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden“,

definiert.
 
Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Nationalen Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS-Strategie), die am 17. Juni 2009 auf Vorschlag des Bundesministeriums des Innern (BMI) beschlossen wurde, fand erstmals eine Einteilung Kritischer Infrastrukturen in neun Sektoren und in 29 Branchen statt.

Es handelt sich um die Sektoren Energie, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Wasser, Ernährung, Transport und Verkehr, Finanz- und Versicherungswesen, Staat und Verwaltung sowie Medien und Kultur.

Eine Auflistung der Brancheneinteilung hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter dem nachstehenden Link zur Verfügung gestellt:
 
https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Downloads/Kritis/neue_Sektoreneinteilung.pdf?__blob=publicationFile
 
Exemplarisch seien hier nur die Bereiche Elektrizität, Luftfahrt, Versicherungen, Logistik, Labore, Ernährungswirtschaft und der Lebensmittelhandel genannt.
 

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