Welche staatlichen Hilfen des Bundes gibt es im Zusammenhang mit Corona?

Eine Übersicht über die staatlichen Hilfsmaßnahmen des Bundes im Zusammenhang mit Corona findet sich hier.

Die Liquidität von Wirtschaftsbeteiligten soll durch steuerliche Maßnahmen und dem erleichterten Zugang zu Krediten gewährleistet werden. Das Kurzarbeitergeld wurde flexibilisiert. Für kleinere und mittlere Unternehmen gibt es zusätzlich Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen (z.B. sog. „Überbrückungshilfe“) Schließlich ermöglicht der Wirtschaftsstabilisierungsfonds u.a. direkte staatliche Unternehmensbeteiligung bei relevanten deutschen Unternehmen der Realwirtschaft.

Staatliche Hilfen sollen dabei nicht von zu komplizierten Prüfungen abhängig gemacht, sondern schnell und unbürokratisch gewährt werden. Der Weg zu den Krediten bei der staatlichen KfW-Bank führt über die jeweilige Hausbank oder über andere Banken und Sparkassen. Informationen dazu gibt es auf der Webseite der KfW.

Die Soforthilfen des Bundes in Form nicht-rückzahlbarer Zuschüsse werden über die Länder ausgezahlt. Die zuständigen Stellen können kontaktiert werden sowohl für die Bundes-Soforthilfen als auch für die komplementären Länderhilfsprogramme. Eine Liste der zuständigen Stellen für die Antragstellung und Bewilligung findet sich hier.

Exportgarantien (sog. Hermesdeckungen) werden laut der Website des Bundeswirtschaftsministeriums weiterhin übernommen. Der bestehende Deckungsschutz wird weder eingeschränkt noch entfällt er. Schäden aufgrund des Coronavirus können unter den Hermesdeckungen abgesichert sein. Außerdem können nunmehr auch Lieferungen innerhalb der EU und in Australien, Island, Japan, Kanada, Neuseeland, Norwegen, Schweiz, die USA und das Vereinigte Königreich abgesichert werden.

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