Welche staatlichen Hilfen des Bundes gibt es im Zusammenhang mit Corona?

Die Bundesregierung ergreift verschiedene staatliche Hilfsmaßnahmen im Zusammenhang mit Corona. Eine Übersicht über diese Maßnahmen findet sich hier.

Danach soll die Liquidität von Wirtschaftsbeteiligten durch steuerliche Maßnahmen und dem erleichterten Zugang zu Krediten gewährleistet werden. Auch das Kurzarbeitergeld wird flexibilisiert. Für kleinere Unternehmen gibt es zusätzlich Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Schließlich ermöglicht der Wirtschaftsstabilisierungsfonds u.a. direkte staatliche Unternehmensbeteiligung bei relevanten deutschen Unternehmen der Realwirtschaft.

Staatliche Hilfen sollen dabei nicht von zu komplizierten Prüfungen abhängig gemacht, sondern schnell und unbürokratisch gewährt werden. Der Weg zu den Krediten bei der staatlichen KfW-Bank führt über die jeweilige Hausbank oder über andere Banken und Sparkassen. Anträge können von nun an gestellt werden. Informationen dazu gibt es auf der Webseite der KfW.

Die Soforthilfen des Bundes in Form nicht-rückzahlbarer Zuschüsse erhalten Selbständige und Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern. Ausgezahlt werden diese Hilfen über die Länder. Die zuständigen Stellen können kontaktiert werden sowohl für die Bundes-Soforthilfen als auch für die komplementären Länderhilfsprogramme. Eine Liste der zuständigen Stellen für die Antragstellung und Bewilligung findet sich hier.

Exportgarantien (sog. Hermesdeckungen) werden laut der Website des Bundeswirtschaftsministeriums weiterhin übernommen, auch für Exporte in Coronavirus-Risikogebiete. Der bestehende Deckungsschutz wird weder eingeschränkt noch entfällt er. Schäden aufgrund des Coronavirus können unter den Hermesdeckungen abgesichert sein. Unternehmen sollen sich bei Fragen an die Euler Hermes AG in Hamburg wenden.

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corona@gvw.com

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