GvW begleitet Amprion erneut bei Milliardenauftrag für Rhein-Main-Link

GvW Graf von Westphalen hat den Übertragungsnetzbetreiber Amprion bei der Vergabe eines Großauftrags für das Energiewendeprojekt Rhein-Main-Link beraten. Der Auftrag mit einem Volumen von rund zwei Milliarden Euro wurde an die japanische Sumitomo Electric Group vergeben und umfasst die Lieferung von 525-kV-Höchstspannungs-Gleichstromkabeln für das Gleichstromprojekt DC 35.

DC 35 ist Teil des Rhein-Main-Links, einer der zentralen Stromautobahnen Deutschlands. Die rund 530 Kilometer lange Verbindung wird künftig bis zu zwei Gigawatt Windstrom aus Nord- und Ostdeutschland in die Lastzentren des Rhein-Main-Gebiets transportieren. Der Rhein-Main-Link soll voraussichtlich ab dem Jahr 2033 insgesamt bis zu acht Gigawatt erneuerbaren Strom nach Hessen bringen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung von Industrie, Wirtschaft und Bevölkerung leisten.

Im Rahmen des Projekts wird die neu gegründete Sumitomo Electric Power Cable (Europe) GmbH die Projektabwicklung übernehmen. Die Produktion der Kabel erfolgt bei der Sumitomo-Tochter Südkabel in Mannheim. Damit wird ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in Deutschland erbracht.

GvW hat Amprion bei der Vorbereitung und Durchführung der Verhandlungen des Generalunternehmervertrags beraten. Die Beratung erfolgte durch ein Team um den Münchener Partner Dr. Sebastian Rohrer.

Amprion zählt zu den führenden Übertragungsnetzbetreibern Deutschlands und wird von GvW seit vielen Jahren bei großen Energieinfrastrukturprojekten begleitet. Zuletzt hat GvW das Unternehmen unter anderem bei mehreren milliardenschweren Vergaben im Zusammenhang mit den Gleichstromprojekten Korridor B und DC 34 sowie bei Offshore-Netzanbindungsprojekten unterstützt (mehr).

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