Workshop: Partizipation und Mediation in öffentlichen Planungsverfahren – Methodische Eckpunkte und Grenzen des Verfahrens,
Berlin, 15. November 2018

Workshop: Partizipation und Mediation in öffentlichen Planungsverfahren – Methodische Eckpunkte und Grenzen des Verfahrens

In seiner letzten Veranstaltung innerhalb des diesjährigen Jahres-Schwerpunkt-Themas „Mediation, Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement" lädt der Verein zur Förderung von Wissenschaft und Praxis der Mediation e.V. seine Mitglieder ein.

Berlin verdichtet sich und in Brandenburg werden gute Böden knapp. Viele raumplanerische Entscheidungen sind immer stärker internationalen Marktkräften unterworfen. Entscheidungen für eine Energiewende und Infrastrukturprojekte führen zu Konflikten um Trassenführung und Vorrangflächen. Viele Bürger fordern im Sinne von Demokratie und bürgerschaftlichem Engagement Mitbestimmung – nicht selten aber mit einer „Not-in-my-backyard“-Haltung. Formale Beteiligungsverfahren im Rahmen des zweistufigen Planungsrechts sind aufwendig und bleiben für alle Beteiligten oft unbefriedigend.

Was zeigt die Praxis und was kann man daraus lernen? Welche Fragen sind zu klären? Wie können mediative und partizipative Methoden ihre mögliche Wirkung in den komplexen und formal geregelten Verfahren entfalten, damit Konsens nicht zum Nonsens wird?

Diese Fragen sollen im Workshop vertieft werden. Dr. Alexander Freiherr von Aretin moderiert die Veranstaltung.

Dr. Alexander Freiherr von Aretin, M.A.

Dr. Alexander Freiherr von Aretin, M.A.

ist Rechtsanwalt, Wirtschaftsmediator und Partner bei GvW Graf von Westphalen in Berlin. Er ist Teil des Immobilienrechtsteams sowie der öffentlich-rechtlichen Praxisgruppe von GvW. Er ist Mitglied des China Desks von GvW und hat langjährige Erfahrung bei der Beratung ausländischer Investoren beim Markteintritt in Deutschland. Er berät bei Genehmigungs-
verfahren und der Aufstellung von Bauleitplänen sowie der Erstellung und Verhandlung von städtebaulichen Verträgen.