Der Gesetzgeber geht von dem Grundsatz aus, dass eine Person, die ein Arzneimittel oder ein Medizinprodukt benötigt, dieses nur bei Apotheken erwirbt und Apotheken es nur in ihren Räumlichkeiten durch pharmazeutisches Personal ausgeben. Hiervon gibt es zwei wesentliche Ausnahmen. Zum einen die Apotheke, die die Erlaubnis zum Versand auch von apothekenpflichtigen Arzneimitteln besitzt und zum anderen die Apotheke, die durch Boten Arzneimittel ausgibt.

Das Oberlandesgericht München hat vor kurzem entschieden, dass ein Frachtführer leichtfertig einen Schaden verursacht hat, wenn er die offenkundigen Hinweise auf der Verpackung des Versenders nicht beachtet.

Kaum etwas im Bereich der Pharmalogistik ist insbesondere für den pharmazeutischen Hersteller oder Großhändler so aufwendig wie die Dokumentationspflichten.