Brexit - die unendliche (?) Geschichte

Nachdem die politischen Protagonisten sich buchstäblich am letzten Tag auf einen über 1000 Seiten starken Vertrag einigten, scheinen jetzt die schlimmsten Konsequenzen überwunden. Trotzdem vergleicht ein englischer Kollege, Steve Sidkin von der Kanzlei Fox Williams, den Brexit mit einer Arthritis: Man könne nach wie vor das meiste dessen tun, was man auch bisher getan habe, es sei nur aufwendiger und schmerzhafter.

Um den Aufwand und die Schmerzen möglichst in Grenzen zu halten wird es möglicherweise erforderlich sein die Verträge betreffend den Handel mit dem Vereinigten Königreich zu überprüfen. Bestehende Lieferfristen jedenfalls, aber auch Lieferumstände wie die Überprüfung der Export-Vorgaben, Zollanforderungen und ähnliches sind hinzugekommen. Während diese in der Vergangenheit keine Rolle spielten, sind sie jetzt zu beachten.

An dieser Stelle wird das vertragliche Risikomanagement relevant, beginnend mit der Ermittlung dessen, was denn nun an neuen Risiken auftreten kann und wie man diese Risiken in den Griff bekommt. Wir bieten Ihnen in unserer Know-how Kombination von Logistik und Außenhandel/Zoll die Ermittlung und mögliche Überwindung dieser Risiken an. Auch wenn die Zeit drängt sind wir in der Lage, Ihnen kurzfristig in der Abwicklung Ihrer Handelswege mit Großbritannien Hilfe anzubieten.

Marcus, Dr. M.C.L. Schriefers

Dr. Marcus Schriefers, M.C.L.

Dr. Marcus Schriefers ist Rechtsanwalt und Partner bei GvW Graf von Westphalen in Stuttgart. Er ist ein Experte für logistische Abläufe und die Supply Chain Gestaltung, also die Beratung zur Gestaltung von Lieferketten sowohl im Hinblick auf die Einkaufsabwicklung als auch die Logistik, jeweils weltweit.