Forderungen durchsetzen – Gerichts- und Schiedsverfahren in der Türkei

Offene Forderungen stellen auch im Türkeigeschäft ein großes Ärgernis dar. Unsere türkischen Anwälte unterstützen Unternehmen dabei, ihre Forderungen in der Türkei beizutreiben und notfalls auch im Klageweg vor staatlichen Gerichten oder Schiedsgerichten erfolgreich durchzusetzen.

Anspruchsgegner ermitteln, Forderung einklagen und vollstrecken

Ausgangspunkt der Forderungsbeitreibung ist es, den richtigen Schuldner zu ermitteln und die Forderung konkret zu beziffern. Unsere türkischen Anwälte nehmen anschließend vor Ort Verhandlungen mit dem Schuldner auf oder arbeiten über unser Netzwerk auch mit Inkasso-Dienstleistern zusammen. Häufig lässt sich die Forderung bereits auf diesem Weg realisieren. Ist darüber hinaus die Beschreitung des Rechtswegs erforderlich, führen unsere prozesserfahrenen Anwälte in der Kanzlei die Verfahren vor den Gerichten und begleiten unsere Mandanten bei der Zwangsvollstreckung.

Unsere Tätigkeitsschwerpunkte

Schiedsverfahren in der Türkei

Seit Ratifikation des New Yorker Übereinkommens über die Anerkennung und Vollstreckung von Schiedssprüchen von 1958 (in der Türkei seit 1991 in Kraft) ist die Vollstreckung ausländischer (internationaler) Schiedssprüche in der Türkei möglich. Schiedsverfahren können für Unternehmen eine interessante Alternative zu den Verfahren vor staatlichen Gerichten sein. Deshalb prüfen wir frühzeitig im Rahmen der Vertragsgestaltung, ob sich die Aufnahme von Schiedsklauseln in die Verträge für internationale Rechtsstreitigkeiten lohnt. Schiedsverfahren bieten z.B. den Vorteil, dass sich die Vertragspartner auf einen Experten als Schiedsrichter verständigen können. Weitere Kriterien wie die Kosten, die Größe/Dauer des Verfahrens sowie die Öffentlichkeit sollten bei der Entscheidung Schiedsverfahren/Verfahren vor den staatlichen Gerichten miteinfließen.