Antidumpingrecht

Vertretung in Antidumping- und Antisubventionsverfahren

Die Verhängung von Antidumping-Zöllen ist die wohl gebräuchlichste, aber auch einschneidenste Maßnahme zum Schutz der EU-Industrie vor vermeintlich unlauteren Handelspraktiken im internationalen Wettbewerb. Greift ein Drittstaat selbst durch Subventionen zur Förderung des Exports in den internationalen Wettbewerb ein, können – nach Maßgabe des WTO-Subventionsübereinkommens – Ausgleichszölle auf Importe aus diesem Staat verhängt werden.

Wir beraten betroffene Unternehmen und Verbände in Antidumpingverfahren, insbesondere

  • bei der Antragstellung und der Kontaktaufnahme zur Europäischen Kommission oder den nationalen Behörden
  • im Untersuchungsverfahren und bei „on spot"-visits der Europäischen Kommission oder des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) in Drittstaaten
  • bei der Abgabe von Stellungnahmen und dem Ausfüllen des Fragebogens
  • bei Anhörungen vor der Europäischen Kommission
  • in Verfahren um die Ausdehnung von Antidumpingzöllen wegen mutmaßlicher Umgehung („anti-circumvention"), um den Anwendungsbereich („scope review") sowie um die Verlängerung von Antidumpingmaßnahmen („expiry review")

Rechtsschutz gegen Antidumping-Maßnahmen

Antidumping-Maßnahmen können Unternehmen empfindlich treffen und vor schwierige wirtschaftliche Herausforderungen stellen. Unsere Anwältinnen und Anwälte kennen die Abläufe von Antidumping-Verfahren und sind mit den Verteidigungsmöglichkeiten bestens vertraut. Wir begleiten Unternehmen bei der Anfechtung von Entscheidungen der Europäischen Kommission, insbesondere der Verhängung vorläufiger oder endgültiger Antidumping-Maßnahmen und bei der Einlegung von Rechtsbehelfen gegen Einfuhrabgabenbescheide.

Kontakt

Dr. Gerd Schwendinger, LL.M.
Rechtsanwalt
T +49 40 35922-256
g.schwendinger@gvw.com






Drucken