GvW Graf von Westphalen hat 13 Krankenhausträger bei der Konzeption und Durchführung der europaweiten Ausschreibung für eine Rahmenvereinbarung für Einkaufsdienstleistungen im Bereich Pharma für Klinikapotheken beraten. Der Zuschlag wurde an die clinicpartners eG erteilt, die zukünftig die betreffenden Klinikapotheken bei den Aufgabenstellungen unterstützen und einen Beschaffungsbedarf im Bereich Pharma von bis zu EUR 180 Millionen pro Jahr mitverantworten wird.
Das Projekt wurde von der Klinik-Kompetenz-Bayern eG („KKB“) koordiniert, dem als freiwilliger Verbund derzeit 32 Krankenhausträger mit 61 Einrichtungen im Freistaat Bayern angehören. Dem Beschaffungswesen im klinischen Bereich kommt ein hoher wirtschaftlicher sowie strategischer Stellenwert zu. Neben der Steigerung der Wirtschaftlichkeit ist für eine nachhaltige Effizienzsteigerung eine klinikspezifische Optimierung der beschaffungsrelevanten Organisationsstrukturen, Prozesse und Einkaufsstrategien sowie die Klärung damit zusammenhängender Aufgabenstellungen erforderlich. Darüber hinaus ist für die Klinikapotheken die Sicherstellung der Versorgung von ganz wesentlicher Bedeutung für den unterbrechungsfreien Krankenhausbetrieb.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir die KKB als langjährige Mandantin und die betreffenden Krankenhausträger bei diesem herausfordernden und komplexen Beschaffungsvorhaben und damit einen Beitrag zur Versorgung der Klinikapotheken beraten durften“, so der federführende Partner Dr. Felix Siebler. „Mit der gewählten Beschaffungsstrategie wurde eine effiziente Vorgehensweise ermöglicht und eine starke Verhandlungsposition auf dem Markt geschaffen, die zur Auswahl eines sehr leistungsfähigen Einkaufsdienstleisters geführt hat, auf den die Klinikapotheken zurückgreifen können. Aufgrund der Komplexität der verfahrens- und vertragsrechtlichen Fragestellungen haben wir erneut auf das Team um Dr. Siebler und den großen Erfahrungsschatz im Gesundheitsbereich vertraut“, ergänzt Benjamin Stollreiter, Geschäftsführer der KKB.
GvW hat die KKB bei dieser Vergabe mit einem Team um Dr. Felix Siebler (Vergabe- und öffentliches Wirtschaftsrecht) beraten. Zum Team gehörten außerdem Norbert Schleper und Josephine Stange (beide Vergabe- und öffentliches Wirtschaftsrecht).