GvW berät beim Verkauf der EF-Express Gruppe
Die Gesellschafter des Logistikdienstleisters EF-Express Gruppe haben ihr Unternehmen an den französischen Wettbewerber Flash Europe International Group verkauft. Über den Kaufpreis sowie weitere Details wurde Stillschweigen vereinbart.
Die EF-Express Gruppe mit Sitz in Mannheim bietet zeitkritische Direkttransporte an und weist eine über 30-jährige Erfahrung in diesem Markt auf. Das Unternehmen agiert europaweit und unterhält in Deutschland 8 Niederlassungen sowie Tochterunternehmen in Portugal und Polen. Zu den wichtigsten Kunden zählen namhafte Hersteller aus der Automobilindustrie, Zulieferbetriebe sowie führende Logistikunternehmen. Joachim Wilde, Unternehmensgründer und geschäftsführender Gesellschafter, hat sich mit dem Abschluss der Transaktion aus dem Unternehmen in den Ruhestand verabschiedet.
Flash Europe International ist einer der führenden Logistikdienstleister im Bereich Premium Freight in Europa und hat im Jahr 2016 €170 Millionen Umsatz erwirtschaftet. Flash Europe unterhält langjährige Kundenbeziehungen mit Europas Top 500 Industrieunternehmen und führt mit seiner mehr als 6.000 Fahrer umfassenden Flotte jährlich mehr als 500.000 Fahrten aus. Der Erwerb wurde unterstützt von Eurazeo PME, einem französischen Finanzinvestor, der Mehrheitsbeteiligungen in französischen KMUs mit einem Unternehmenswert von bis zu €200 Millionen anstrebt. Gemeinsam mit dem Chairman von Flash Europe, Philippe Higelin, hatte Eurazeo PME das Unternehmen in 2015 erworben.
GvW hat die Eigentümer der EF-Express Gruppe bei dem Verkaufsprozess durch die Partner Dr. Markus Rasner (Federführung), Till Liebau (beide M&A / Gesellschaftsrecht, Frankfurt a.M.), Anja Dombrowsky (Arbeitsrecht, Frankfurt a.M.), Dr. Maren Mönchmeyer (Transportrecht, Hamburg) sowie Dr. Carsten Bittner (Kartell- und Wettbewerbsrecht, Hamburg) umfassend beraten.
Aktuelles

GvW Graf von Westphalen hat den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz bei der Vergabe eines Großauftrags für das Offshore-Netzanbindungsprojekt North Sea Connector 2 beraten. Das Projekt umfasst die Planung, Errichtung, Installation und Inbetriebnahme eines Konvertersystems bestehend aus einer Offshore-Konverter-Plattform in der Nordsee sowie einer landseitigen Konverterstation in Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Projekt North Sea Connector 2 sollen künftig Offshore-Windparks in der Nordsee mit dem deutschen Stromnetz verbunden werden.

GvW Graf von Westphalen hat Primepulse und Vsquared Ventures bei der Series-C-Finanzierungsrunde der NEURA Robotics GmbH beraten. Die Transaktion zählt zu den bislang größten Venture-Finanzierungsrunden im europäischen Startup-Ökosystem.

GvW hat Ethereal Space, Inc., ein innovatives kommerzielles Raumfahrtunternehmen, im Weltraum- und Satellitenrecht sowie bei der Gründung der Ethereal Space GmbH beraten.

Mit der Beauftragung von Hitachi Energy zur Herstellung von vier Konvertersationen im HGÜ-Projekt „Korridor B“ durch Amprion wird Windenergie von der Nordseeküste in Schleswig-Holstein und Niedersachsen ins Ruhrgebiet transportiert und rund vier Millionen Menschen mit Strom versorgt.
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